Städtlifasnacht Willisau

Am Sonntagmorgen waren die Spuren der zwei vergangenen Nächte kaum mehr zu übersehen. Aber mit genügend Farbe im Gesicht waren die meisten wieder top gestylt, den anderen empfahl Dr. Mändu verschiedenste Schönheits-OP’s. Güüzu wollte währenddessen Peti und Mamme in einschlägigen Magazinen annoncieren. Buschi bekam von alldem nicht viel mit: Er meditierte beim Schminken und war danach so entspannt, dass er voll in den Türpfosten knallte.

Auch auf der Fahrt nach Willisau scheiterte der auch dieser Chauffeur mit den Car-Instruktionen. In Willisau angekommen hatten wir direkt volles Programm, denn es war bereits Zeit für unseren Auftritt: Schnell den Anhänger platzieren, alle aus dem Car raus, die Guggi auspacken und als der Car wieder weg war bemerkte Stocker Roli, dass sein Fasnachtskleid noch da drin lag. So war Roli dann sozusagen inkognito unterwegs.

Zuerst ging es an’s andere Ende des Städtli zum Auftritt beim Untertor. Danach sorgten wir erst mal für das leibliche Wohl: Für die einen gab es ein feines Mittagessen, für die anderen genügend zu trinken während Güüzu und Chreschi am Zunftmeisterempfang den aktuell amtierenden Zunftmeister suchten.

Schon bald trafen wir uns alle wieder beim Kirchplatz für den zweiten Auftritt und danach mussten wir uns auch schon bereitstellen für den Einzug in’s Städtli. Wir suchten also nach unserer Startnummer und diejenigen, die unsere Nummer 5 gefunden hatten, wunderten sich, warum sie nur zu fünft waren und nirgends weitere Gosler zu sehen waren. Sie warteten und warteten und warteten… und als der Umzug bereits begonnen hatte, stellte sich heraus, dass sich alle anderen nur ein paar Meter weiter vorne besammelt haben. So sind wir dann doch alle zusammen in’s Städtli eingezogen.

Das letzte Mal spielten wir beim Brunnen vor dem Rathaus und konnten dann unsere Guugis versorgen. Güüzu erlag seinem Heimweh und stieg bei einer vorbei fahrenden Dame in’s Auto ein. Weit ist er aber nicht gekommen und so ging es für alle zurück in’s Städtli.

In Willisau hat es uns super gefallen, wir haben in den verschiedenen Lokalen einiges erlebt und viel zu schnell war es Zeit für die Heimfahrt. Dr. Mändu war einfach nicht zu bremsen und tanzte Macarena zum Städtli raus. Kunze wollte den Car nach Hause fahren, daraus wurde aber nichts. Doch auch der Chauffeur war ein unterhaltsamer Typ, fasziniert von den vielen Kreiseln auf der Strecke Willisau-Oberkirch: Eine runde und noch eine und noch eine…

Zurück in Oberkirch ging es für die unermüdlichen noch in’s Protos und in’s Feld. Dort gab es neben einem feinen Nachtessen ein Ständli für den Zunftmeister der Zunft Heini von Uri und einen gelungenen Abschluss für dieses super Wochenende.